Dass von den Privaten sprachlich nicht viel zu erwarten ist, versteht sich fast von selbst, schwieriger ist es da schon mit dem Verständnis für grammatikalische Fehltritte in der Tagesschau, die richtig schmerzen.
Bei "Ende diesen Jahres" muss ich mich schon unwillkürlich schütteln, aber die "schrittweise Absenkung" schmerzt dann richtig. Ich möchte dann nur noch schreien: Adverb, es ist ein Adverb.
Es wäre mal spannend zu sehen, wie viele Deutsche leider ausgebürgert werden müssten, wenn ein Grammatiktest Pflicht auch für die MuttersprachlerInnen wäre - ein Test allein über Grammatik und nicht einmal über Kultur, Geschichte und mit der Erfassung der eigenen Einstellung zum Grundgesetz.
Naja, immerhin war der Tatort gestern ohne merkwürdige Aussagen. Das ergibt Sinn.
Montag, März 20, 2006
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2 Kommentare:
Es gruselt mich schon sehr, wenn ich hören muss, wie im Fernsehen die deutsche Sprache malträtiert wird.
Allerdings muss ich widersprechen - wer den "Gesinnungstest" nicht komplett beantworten kann, wird nicht ausgewiesen. Das gehört zu einem anderen Fehler, den das Fernsehen ebenfalls hat - Verbreitung von Falschmeldungen und Bestimmung der öffentlichen Meinung.
Also ich müsste ganz sicher ausgebürgert werden, denn Grammatik ist nun wirklich nicht meins.
Zum Tatort:
Wer war es denn jetzt? 15 Minuten vor Ende hab ich nen wichtigen Anruf bekommen und konnte daher das Ende leider nicht sehen. :(
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