Was ich einfach nicht leiden kann, ist gespieltes und/oder geheucheltes Verhalten. Ich möchte echte Dialoge und nicht in Spielchen einsteigen, deren Sinn es zu sein scheint, sich daran zu messen, wer das vermeintlich tollere, stylishere, ach, einfach geilere Leben hat. Ich habe da einfach keine Lust (mehr) zu.
"Sie sagen ständig, wie gut es ihnen geht, damit nichts Falsches im Untertitel steht."
Das Leben ist zu kurz, um es mit gespielter Freundlichkeit zu verbringen. Was noch schlimmer ist: Gespielte, imaginierte Nähe, Intimität. Ich möchte echte Dialoge und wirkliche Nähe. Das Grausamste ist, wenn diese Menschen sich ihre Lügen auch noch selbst glauben und wahrscheinlich nie erkennen werden, dass sie die unbequemen Dinge verdrängen und abspalten. Wie anstrengend das sein muss. Mich kotzt das wirklich an.
Vielleicht könnte frau das als Plädoyer für wahre Freundschaft lesen.
Und zum Glück gibt es so etwas.
Sonntag, April 23, 2006
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3 Kommentare:
Zuallererst sollten sich die Leute mal die Frage "Wie geht´s?" abgewöhnen, wenn sie nicht wirklich eine ehrliche Antwort haben wollen, sondern es nur als reinen Gesprächseinstieg benutzen.
DAS hasse ich nämlich.
Eine zeitlang habe ich mit der Frage "Willst du das wirklich wissen?" gekontert, aber das war mir auch zu blöd. Bei losen Bekannten übergehe ich diese Frage zumeist, weigere mich einfach die Standardantwort "Gut. Und selbst?" zu geben.
Freunde bekommen eine ehrliche Antwort, wie praktisch, dass es mir 85% der Zeit wirklich gut geht.
Meinem Freund habe ich wenigstens schon abgewöhnt, direkt nach seiner Begrüßungsformel "Hallo - wie gehts?" sofort weiterzuplappern, ohne eine Antwort abzuwarten *g*
Tja, wenn wir ma wieder telefonieren würden könnte ich dir sagen wie scheiße alles ist. ;)
(Wobei es im Moment eigentlich gar nicht so scheiße ist)
tjaja, du schreibst mir aus der Seele... reine Zeitverschwendung und anstrengend ist das. und auch echt schade, manchmal
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